Angenehmes mit dem Nützlichen verbinden

Milder Herbstabend, Lagerfeuer mit Bierchen stehen auf dem Programm.
Am Sonntag wurde Apfelbaum verköhlert und wartet jetzt auf seinen Geschmackstest.
Die Aktion fand wegen des starken Windes allerdings im klassischen Versuchsaufbau statt.

Die Idee war nun, es einmal am freien Feuer zu testen.
Apfelbaum und Buche ist noch da, an Erle kommt man ran, Fässer hat man auch. Man könnte also in jeder Location und bei jedem Männerabend die Holzkohle für das nächste Wochenende faktisch nebenbei produzieren.
Holzkohle ist an sich unrentabel, es lohnt sich nur dann, wenn man das Holz für die Kohle nicht kaufen muss und sowieso ein Feuerchen macht und Holz hat, das weg muss.
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Mittwoch ist windstill, Apfelbaum ins Fass und ein Feuerchen entflammt.

holzkohle feuer selber machen fass lagerfeuermethode 1

Nach eine dreiviertel Stunde gast es schön aus dem Deckel, nach eine weiteren halben Stunden aus allen Löchern.

holzkohle feuer selber machen fass lagerfeuermethode 2
Das Ergebnis ist überzeugend, nur weiß keiner wie Apfelholzkohle schmeckt.

holzkohle feuer selber machen fass lagerfeuermethode 3
Das einzige Problem ist bei einem freien Feuer, dass man das Feuer sehr hoch anlegen muss, um das Holz in der Tonne gleichmäßig zu erhitzen. Für das nächste Experiment werde ich mal eine liegende Tonne konstruieren.

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