Aufgeschoben

Messer.
Eisenstange.
Stiege.
Alles da.

Am Samstag ist Koch- und Backtag und zwei Laufenten sind geladen.
Mal schauen, wer einen guten Braten als Testlauf für Weihnachten abgibt.

Gefangen.
Der Erpel schaut mich an.
Ich taste seine Brust ab und denke an die Gäste.

Bisschen wenig dran…
Ich habe auch gerade keine Mordlust, es ist kalt und dann noch rupfen…

Ich packe ihn zurück in den Stall und beschließe die Laufenten an einem Tag mit viel Langeweile zu meucheln.

Ich schlendere zur Kühltruhe, da liegen ein paar Entchen schon fertig gerupft. Die Brüste werde ich zu Schinken machen und aus den Keulen gibt es Samstag etwas Leckeres, irgendwie, irgendwas mit Mandarine.

Ich fühle mich gut.
Ein schöner Tag für mich und wahrscheinlich auch für die Erpel.
Leben und leben lassen.

Was steht nun auf dem Plan?

Ach ja, Elternabend.
Basteln in der Kita für meine kommunikative und soziale Entwicklung, Beobachtung von Gruppenprozessen und später noch etwas Bier mit den Kumpels für die somatische Entwicklung meines Körperäquators.

laufente erpel emil 01

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