Bienen einfüttern

Nachdem wir den lieben Kleinen ihren Honig abgenommen hatten, tun sie das, was Strategen im Angesicht des Winters tun:
Sie versuchen, sich wieder Vorräte anzulegen.
Jetzt ist das aber nicht mehr so leicht, weil die Blütenzeit vorbei ist und da Bienen, entgegen der Meinung von einigen Kleingeistern, sich eben nicht an Kaffeetisch und fauligem Obst vergreifen, schieben sie Panik und sind etwas konfus.

Für unsere Gäste nur das Beste und für die Angestellten alles nach Tarif.bienen-einfuettern-1

Deshalb füttern wir Sirup ein.
Dies ist insofern eine Herausforderung, da die Hinterbehandlung etwas andere Maßnahmen erfordert, als die Magazinbeute.
Die Magazinbeute hat ein eigenes Fach, da kann man alles schön reinblubbern, nachdem man die Honigräume leer gemacht hat.bienen-einfuettern-5
Bei der Hinterbehandlung muss man sich ein paar Gedanken zu machen, den Bienen das Freßchen schön dosiert zu verabreichen.
Am Anfang gibt es drei Kilo, wenn man nämlich mehr gibt, packen die alles ein und die Königin hat kein Platz mehr und kann die Jungbienen für´s nächste Jahr nicht stiften.
Das wäre gar nicht gut.
Satt in den Untergang…

Hinterbehandlung: 3 Liter tropfen, aus einem Eimer im leeren Honigraum, gemütlich auf die fleissigen Bienchen, die Stöcke halten den Abstand, damit die Bienen auch zum Futter kommen.bienen-einfuettern-2

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Bei dem starken Volk hatten wir noch sehr viele Bienen im Honigraum und so stellten wir Packen hinter die Scheibe und ließen den Raum offen, damit die Bienen rein und raus können, um das Futter zu holen. Die weitere Vorgehensweise ist noch offen.

Zwei leere Honigräume, alle Bienen aus dem Volk von den Waben ins Volk geschüttelt und auf die leeren Honigräume den Futterkasten drauf.

So:

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Deckel drauf und fertig.

Wir sehen uns dann zur Varroa Behandlung.

 

 

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