Das Tor

ein Tor ist immer etwas Symbolisches.

Wir haben das Alte nun zurückgebaut, wie man es heute euphemistisch nennt (auch in diese Kategorie fällt: AndersBEGABT = behindert, Schwangerschaftsunterbrechung = Abtreibung, Unkraut = Beikraut).
Die neue Toranlage soll so aussehen:

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Keine Trutzburg, sondern schön geschwungen, nett garniert mit Lavendel und Rosen.
Eine steingewordene Einladung, unterteilt in einen Fußgängerbereich und eine Toreinfahrt.

Eine Schwingung nach außen wäre zwar platztechnisch optimaler, aber es hätte etwas von einem Wehrturm.
Das Rosenbeet links nimmt die Linienführung der Mauer auf und spiegelt sie ziemlich genau wieder.

linie

Der Stein vorn war eigentlich nicht gedacht, soll aber gegen böse Einfahrt-zum-Wenden-Nutzer schützen. Granitblöcke haben ihre ganz eigenen Psychoschwingungen, die sich besonders mit Lackschadenphantasien und Beulenphobien zu ekligen Albträumen im Autofahrerhirn mischen.

Die Granitsäulen für den Bauerngarten liegen auch schon da, ich weiss nur nicht in welchem Abstand sie zur Schwarzdecke der Strasse stehen dürfen. Wir haben auch freundlich bei der Straßenmeisterei angefragt, aber von da kam keine Reaktion.
Nun gut…

alt:

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Bei der Beseitigung der alten Anlage stellte sich heraus, dass man wahrscheinlich heimlich Panzersperren gebaut hatte, jedenfalls war das Fundament für einen Zaun sehr üppig dimensioniert.

Ein Fall für MC Hammer…

mchammer

Jetzt kann sich das erst einmal setzen und wie es weitergeht sehen sie in eine weiteren Folge von Pimp my Bauernhof…

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