Das Zuchtziel

Nachdem es häufig heißt: „wer züchtetet denn solchen Scheiß und findet das noch schön“, habe ich mich neulich ertappt, dass auch ich einen Hang zur genetischen Manipulation habe.
Wir hatten Eier vom Kumpel bekommen, der diese wiederum von einer Henne hat, die von einem Hof stammt wo, unter anderem, Araucaner und Marans anwesend sind.
Die relativ kleinen Araucana Hähne finden die Maran Ladies offensichtlich nett und so kam Eins zum Anderen.

Araucaner mal maran ei zucht 03

Araucana legen grüne Eier, also die Hennen, und deswegen nennt man sie auch Grünleger.

Man muss wissen, dass das Grünleger Gen nur über die Hähne vererbt wird.
Wenn ich jetzt diese oliven Eier haben möchte, brauche ich ein paar Hähne und Maran Damen und eine Generation Zeit.

Da wir aber einen Maran Hahn als zukünftigen Cheffe auf der Wiese haben und ein Zweiter allein kein glückliches Leben hat, müsste noch ein Dritter herbei.

Dann braucht man nur noch die Maran Eier absammeln und in den Brüter stecken und entweder kommt ein Maran heraus, Maran x Maran oder ein Araucana x Maran – beides gut.
Alle hellen Eier essen wir auf.

Das klingt nach einem Plan.
Das muss ich heute Nachmittag gleich mal bereden.
Araucaner sind zum Essen etwas zu klein, aber vielleicht tauscht er mir ja ein paar Maran Hähne, die kann er in einem Monate dann mit über 2 kg essen, gegen seine edlen Samenspender.

Araucaner mal maran ei zucht 01

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3 thoughts on “Das Zuchtziel

  1. Matthias

    Nachtrag: die Hähne sind vor drei Tagen im Frost gelandet, sie waren etwas zu heißblütig. Da muss ich das Experiment auf nächstes Jahr verschieben.

  2. […] Olivfarbene Eier. Das Ziel ist klar. […]

  3. […] Mal sehen. Ziel ist immer noch das >> […]

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