Der Entlein letzte Reise

Es ist nicht schön, früh aufzustehen und zu wissen, dass man heute die lieben Entchen auf den Weg in die Kühltruhe schicken muss.
…aber bald ist Weihnachten und wat mutt, dat mutt.
Man könnte dieses unangenehme Prozedere auch outsourcen, allerdings wäre das in dem Fall sehr inkonsequent, da ich die Plattfüße faktisch schon von Ei auf kannte.

…da will man sie dann doch nicht so anonym sterben lassen.

Diesen Hang zum Pragmatismus mit konsequent durchgeführten, weil abgeleiteten Handlungen aus den sich philosophisch ergebenden Schlüssen bereute ich dann später beim Rupfen.

Vermutet hatte ich, dass das Töten wieder für gefühlsmäßige Missstimmung sorgt, allerdings ist es wie bei allen Dingen, mit etwas Praxis kann man sich auch an sauber ausgeführten Arbeiten etwas blutigerer Natur dann erfreuen.
Schön präzise, in Würde, den Tierchen auf der Wiese den Weg ins Nirvana frei gemacht.

Nächste Jahr bringe ich sie dann zumindest zum Rupfen weg.

…dick und fett in den Terminkalender.

Zwei hatten Stoppeln, die mich dem Wahnsinn sehr, sehr nahe brachten.

Sie waren dieses Jahr auch nicht so groß, aber gehungert haben die nicht →

enten fett

…wenn wir dann die ganzen Enten würdevoll auf Beifuss bestattet haben, sehen unsere Innereien wahrscheinlich genauso aus.

Sei es drum…

 

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