Der Fassgrill

Der alte Fassgrill hat sich selbst irgendwann in Erfüllung seiner Pflicht selbst durchgebrannt und ist nicht mehr unter uns. Friede seinen rostigen Resten.

Wir lernen immer dazu und so wurden in den Nachfolger ein paar Verbesserungen eingebaut.

Fahren kann man ihn wie eine Schubkarren.

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Das Fass ist ein altes Ölfass mit 2 mm Wandstärke, vormals verzinkt, jetzt 2x ausgebrannt.

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Normalerweise schneiden viele ein Fass durch und dann stoßen die schmalen Bleche wieder aufeinander.

Hier wurde ein oberer und ein unterer Rahmen gebaut und die sind dann schön dicht.

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An dem oberen Rahmen befinden sich Verlängerungen, welche verhindern, dass der Deckel zu weit nach hinten klappt. Durch diese Konstruktion spare ich eine Kette oder ähnliche Vorrichtungen.

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Der untere Rahmen ist Auflage für die Roste und Fahrgestell zugleich, in der Verlängerung ist er Tisch und vorne hat man die Griffe.

Der Grill sollte drei Zonen haben. Rost für das Branding, Stahlplatte zum Braten und Steinplatte für den gemüsigen Teil, Käse und alles, was man sonst so auf dem Raclette macht. Mittlerweile hat sich das sogar als guter Warmhalter erwiesen.

Unten sind dementsprechend drei separate Lufteinlässe eingebaut, die unterhalb des Feuerrostes das Feuer mit Sauerstoff versorgen und die man einzeln regeln kann. Das Problem beim normalen Fassgrill ist, dass einer Seite die Luft reinkommt und der Abbrand der Feuers ungleichmäßig ist.

 

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Nach den ersten Testläufen zeigt sich bisher, dass man es ganz gut über die Klappen regulieren kann.
Ich nenne sie AirPipes. Habe ich so noch nie gesehen und falls Weber sowas in Zukunft auch verbaut, frage ich immer ganz laut: „und wer hats erfunden?????“

Die Aufteilung der Platten in exakter Dreiteilung wurde dann nicht realisiert. Der Rost bleibt immer als Ganzes unten drunter und man legt dann das, was man braucht einfach drauf und die Stahlplatte hatte ich entsprechend groß vom Schmied bekommen, da wollte ich dann doch nicht zuviel abschneiden.

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Beim Schornstein wurde eine Verbesserung vorgenommen. Früher wurde nur eine Mutter angeschweißt und der Deckel hing, wenn er entsprechend locker war, immer etwas schräg und lustlos da. Hier kann er sich jetzt auf ein Platte drehen und die Verlängerung garantiert gut Erreichbarkeit.

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Lack wurde komplett weggelassen, Rost ist eine Farbe und bei Eisen weiß ich, woran ich bin.
Der Grillrost wurde, wie immer aus 8mm Rundstahl, geschweißt. Zwei Stäbe, ein Anschlag und ein Brettchen mit dem gewünschten Abstand.

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Der Feuerrost ist aus 20x20mm l Profil auf selbiges geschweißt. Der Rost liegt durch sein Eigengewicht gut im Fass und hat kaum Kontakt zu Fassblech, somit dürfte es auch nicht sobald durchfeuern.

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Die Räder sind wieder von landwirtschaftlichem Gerät.

Der Griff ist wieder Rustikal, ein paar alte Beschläge passend gebogen und Haselnuss als Griff. Eigentlich wollte ich vorn noch einen Tisch dranhaben, dann kommt man nicht mehr hinten an die Grillfläche, somit wurde  der gestrichen.

Der Griff ist deswegen soweit unten, damit man den Deckel im geöffnet Zustand erreicht, ohne sich das Bäuchlein am heißen Grill zu verbrennen – Mann wird bei solchen Aktionen und über die Jahre nicht schlanker.

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Auf eine Reinigungsöffnung wurde verzichtet. Bisherige Test haben ergeben, dass man den Grill durch seine Größe gemütlich von oben ausfegen kann.

Das Wort zum Grill sprach der Administrator…

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2 thoughts on “Der Fassgrill

  1. […] mussten den UDS nehmen, weil der Fassgrill und die Steinplatte war mit Grünzeug […]

  2. […] hätte man den UDS noch einmal nachlegen und ihn auf 240 Grad hochjubeln müssen, aber da der Faßgrill sowieso auch zum Einsatz kommen sollte, hatte ich dem Hähnchen einen Platz ohne Glut, aber mit der […]

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