Die Knetmaschine

Nachdem mich Frau Klarstein ohne Nachfolgerin als Witwer hinterließ, ging ich wieder auf Brautschau.
So eine Knetmaschine braucht man wirklich, weil im Wochenverlauf mindestens einmal Nudeln, dann Pizza, dann Brot, dann Brötchen geknetet und gebacken werden wollen.
Ich wollte definitiv nicht so einen Tausendsassa, dafür habe ich Spezialisten am Start.
Es sollte etwas sein, was die geforderten Aufgaben gut löst und fertig.

Sie durfte all die Fehler von Frau Klarstein nicht haben, sondern sollte:
aus Metall und solide,
Leistung im Überfluss,
eine große Schüssel, die sich nicht verklemmt,
und solide Rührwerkzeuge haben.

Ich hatte auch eine Weile mit Frida geliebäugelt, aber zu klein und tut so, als ob sie eine Kitchen Aid wäre.
Lieber ein solides Arbeitstier…
Ich habe sie gefunden:
Profi Cook funktioniert tadellos.


Man sollte allerdings bei allen Teigen die flüssigen Teile als erstes reinschütten, denn ganz unten kommen die meisten Knetmaschinen doch nicht hin und bei Mindermengen a 500g Nudelteig muss sie ganz schön suchen.


Allerdings kommt sie mit 1 kg sehr trockenen Pastateig klar

und auch feuchte Teige wickeln sich durch die zwei Haken nicht nach oben.

Insgesamt ist sie auch recht schwer und zeigt nur auf einer hohen Stufe und festem Teig leichte Vibrationen, läuft aber nicht durch die Küche, wie Frau Klarstein…
Die Schüssel geht super rein und raus, die Griffe sind wirklich gut, besonders wenn man den Teig dann auskippen will.

Das Einzige, war mir nicht gefällt ist das Mäusekino am Schalter, dass die Küche zu einem optischen Rotlichtbezirk macht.

Schön ist auch, wenn sie anläuft, dann knurrt sie so…

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