Die Tränke

Die Kückentränken waren zu klein, die Enten zu groß also haben wir eine große Tränke gekauft.
Enten sind Wassertiere und das nehmen die ziemlich wörtlich.

Ein Huhn mit seinem spitzen Schnabel geht relativ verantwortungsvoll mit dem Wasser um, wenn es trinkt – eine Ente nicht.
Wieso auch, man ist ja normalerweise auf dem Wasser…
Wir müssten ja in Deutschland auch kein Wasser sparen – es gibt genug.
So gesehen sind wir Hühner auf einem Ententeich.

Wenn die kleinen Entlein einen Schluck machen, kommt über die Hälfte links und rechts zum Schnabel raus, bevor es die Kehle erreicht.
…und durstig scheinen sie ja zu sein.

Die Tränke hat ein Fassungsvermögen von 30 l und wir befüllen sie immer mit zwei Gießgannen a 10 l.

gefluegeltränke 30 l 01

Dafür brauchen die Plattfüße dann in einem gemeinsamen Gelage 4 Stunden, um es gleichmäßige im Stall zu verteilen.

Linoleum, PVC oder ähnliches auf dem Boden des Stalls ist daher immer eine gute Idee.

Konstruktiv ist das mit dem Einfüllen nicht gut gelöst, man muss ganz schön zielen oder immer einen Trichter nehmen.

Ab nächste Woche dürfen die Enten raus und ich werde mal testen, ob die Tränke, die im Stall stehen bleiben wird, als Lockmittel abends funktioniert.

Letztes Jahr war das Reintreiben die ersten zwei Monate eine Katastrophe.

gefluegeltränke 30 l 02

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