Die besoffene Wildschweinkeule

Ein Dilemma: Wildschweinkeule, aber so richtig für den Grill oder Smoker findet sich kein Rezept.

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In meinem Dünnblech Smoker eine Keule 5 Stunden bei Laune halten, kann ich mir nicht richtig vorstellen.
Da ein Wildschein aber nicht so viele Keulen hat und demzufolge diese auch ungern einfach so zur Verfügung stellt, musste ein Kompromiss zwischen eine echt würdevollen Bestattung und irgendwas mit Feuer gefunden werden.

Der sah dann so aus:
Das Grundrezept war „besoffenes Wildschwein“ mit finaler Solarienröstung im Smoker mit richtig Feuer, ohne Rauch.
Man bereitet eine Marinade aus 150 gr Honig, 250 ml Bier, 10 Wacholderbeeren und 0,5 Tl Kümmel her.
Dort verbleibt die gesalzene und gepfefferte Keule bis sie bis 10 000 gezählt hat oder 2 Tage…

Danach kommt sie zum Garen in den Ofen, auf das Anbraten haben wir verzichtet, die Kruste soll ja dann das Feuerchen persönlich machen.

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Die Keule wurde 3,5 h im Ofen bei 90 Grad gegart, das hat auch den Vorteil, das der Grillmeister auf der sicheren Seite ist, es sei denn, das Fleisch ist kohlenkross.

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Ein schöner Braten, der nicht so nach Oma und 1. Weihnachtsfeiertag schmeckt.
Sehr gute Kruste 1 mm goldbraun.
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Die Befürchtung, dass es sich dann schlechter schneiden lässt hat sich nicht bewahrheitet.
Das Fleisch war gut durch, aber nicht ganz so zart wie damals.
Pommes und Kräuterquark passen gut dazu.

 

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