Dumm gelaufen

naturbrut-eier-stall-glucke-wissenswertWir sind nett zu unseren Hühner, lassen Die ihr Ding machen und unterstützen sie nach Kräften bei ihrer Arbeit.
Im Frühjahr hatten wir jede Menge Nischen und Rückzugsorte in den großen Stall eingebaut, damit jeder will, einen guten Rückzugsort hat und der Naturbrut frönen kann.

Die Belegschaft hat das auch erfolgreich angenommen, allerdings schnappte hier das erste Mal die Falle zu.

Der Teil, der nicht am Brüten war, hat fleißig Eier dazugelegt. Man kann natürlich die Eier markieren und nimmt abends dann die raus, die keine Markierung haben.
Das geht auch eine Weile. Aber wenn man mal später kommt oder es schon dunkel ist, hat man keine Lust 12 Hennen ins Gelege zu greifen und besonders nicht, wenn die es auch noch energisch verteidigen.

Also werden es mehr Eier und irgendwann ist aber selbst die breiteste Glucke überfordert.

Der Effekt: 19 Eier im Gelege und ab und zu liegt jedes mal kalt und dann war es das mit dem Küken drin.

Also: nächstes Jahr kommt jede, die sitzt wieder ins Reihenhaus oder den Anbau, dann legt niemand was dazu und die können sich kümmern.

Derzeit haben wir eine Dame, die sich gründlich um den eigenen Nachwuchs kümmert. Nachdem wir ein paar Tage keine neuen Eier hatten, habe ich mal dort nachgeschaut und siehe da…Jeder Eierstock der Produktionsabteilung hat seinen Beitrag geleistet.

Die Rückzugsorte verdienen ihren Namen und Eier dort rauszuholen und die einer übellaunigen Glucke wegzunehmen, ist eine Herausforderung, der man sich nicht jeden Abend stellen will.

Deswegen zieht die Glucke jetzt in einen anderen Stall, da legt zumindest keine der Anderen was dazu.

Das Problem: angebrütet Eier sind etwas eigen, wenn man die aufschlägt, zerfließt das Dotter und wenn man sie lagert, fangen sie an zu riechen.

Nicht sehr appetitlich.

Deswegen kommen die als Proteinfutter zu den Junghennen und die Dame zieht um.
Ab morgen gibt es wieder klare Fronten.

Related Images

Leave a Comment