Entenschinken, der Langzeittest

Eine Ente ist schnell gegessen, noch schneller wenn man sie nicht für 6.49 Euronen aus dem Supermarkt holt, sondern sie selber aufgepeppelt hat und weiß, wieviel Arbeit in der Aufzucht und der Schlachtung liegt.

Man kann auch nicht alle Enten sofort essen, dass hat uns die Weihnachtszeit gezeigt.

Also ist Entenschinken, gemacht als Häppchen am Abend oder Früh auf das Ciabatta, eine ordentliche Alternative und diese musste sich jetzt im Langzeittest bewähren.

entenschinken selber machen flugente warzenente 01

Der Schinken hing jetzt 4 Wochen in der Speisekammer, wie ein klassischer Schinken.

entenschinken selber machen flugente warzenente 02

Fazit:

  • beim nächsten Mal mehr Salz,
  • er hat im Mittelteil die angenehme Konsistenz eines spanischen Schinken
  • dort, wo Sauerstoff hinkommt, wie am Haken, wird er braun
  • durch seine Form trocknet er schnell aus und die Unterseite, wo keine Haut ist, wird er vergleichsweise fest.

Konsequenz

  • beim nächsten Mal mehr Salz
  • zwei oder drei Stück zu einem Paket schnüren, das überall die Haut außen ist
  • Die Pökelzeit verlängern, denn da kann ihm nicht so viel passieren
  • an der Luft trocknet er nach zwei Monaten auf alle Fälle aus, wahrscheinlich wie ein Lachsschinken
  • insgesamt besser als Schwein

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