Failed

Wenn man Experimente macht, geht auch was schief oder es kommt nicht ganz das raus, was man erwartet hat.

Das ist eine gute Gelegenheit in sich zu gehen und Fehler zu analysieren. Gut gemeint bringt häufig nicht das Resultat, welches man erhofft hatte (eigentlich eine Erkenntnis aus der Politik).
Fehler analysieren wird vielleicht dort vielleicht auch noch gemacht, aber Fehler eingestehen, das geht gar nicht und es wird dann nach“gebessert“.
Korrekterweise müsste es dann meistens „verschlimmbessern“ heißen.

Ein zwangloser Umgang mit diesen Fehlschüssen kann ich mir leisten und es kann durchaus erheiternd sein und manchmal ist es einfach anders lecker.

So hatte ich neulich Camembert Sticks gemacht, die sich dann in die Pfanne ergossen.
Fehler 1: der Camembert war zu reif, im Ganzen hätte es mit dem Panieren wahrscheinlich funktioniert.
Fehler 2: die Cornflakes waren zu süß
failed 02

…oder das Experiment, ob man Brot in meinem Smoker backen kann…
Nein, kann man nicht.
Die Wärme wird nicht gehalten und beim Nachlegen des Feuers rußt selbst die trockene Buche und das Brot wird grau…

…oder der Baguetteteig, der bei 0 Grad draußen stand… dem wurde echt zu kalt und für größere Poren hatte die Hefe keine Reserven mehr…

…oder der Unterschied zwischen 1 EL und 1 TL Zucker….vor allem in der Wurst…
…oder der edle Versuch aus reinem Vollkorn ein Baguette zu backen, welches dann eher ein Keks wurde..
…oder die etwas zu optimistische Annahme, was den Steigraum bei einer Gärung betrifft…
failed 01
und wenn es wieder einmal heißt: das lief ja nicht so wie erwartet oder es anders kommt als man denkt und die Resultate sind irgendwie anders…
singe ich mit Monthy Phyton: Always look on the bright side of life…

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