Fasching – Unsere ersten Pfannkuchen

zu Fasching ißt man Pfannkuchen, im Allgemeinen auch Berliner genannt.

Da wir für Hefeteig mittlerweile ein gutes Händchen haben, nahmen wir Fasching zum Anlaß mal ein paar Berliner in heißem Öl zu baden, was in anderen Zeiten ja nicht nur im übertragenen Sinne Usus war, und wenn mich meine politische Beobachtungsgabe nicht ganz täuscht, auch wieder zu einem anerkannten Volkssport werden könnte.

Hier das Rezept:

2 kg Mehl (ich hatte 630, verwende aber neudings wieder 405, da wird alles irgendwie leichter)

4 Päcken Trockenhefe

10 EL Zucker (lieber zu viel) ( Hefe mag Zucker, das ist auch im Wein so)

0,5 Liter Milch,

Das schmeiße ich immer zusammen und lasse die Hefe 3 Stunden in der Flüssigkeit. Dann ist dort richtig Schaum drauf und ich mache den Teig, den ich dann noch einmal an einem warmen Ort gehen lasse, bis er so aus der Schüssel quillt, wie unten zu sehen.

4 Eier

2 TL Salz ( gebe ich bei jedem Hefeteig erst immer spät dazu, da Salz und Hefe sich nicht leiden können, denn Salz verdirbt der Hefe die Laune am Wachsen, wegen dem Ambiente und so…)

und jetzt ohne große Worte:

Hefeteig machen
niedliche kleine Rohling formen und die etwas ca. 20 min gehen lassen
baden in der Friteuse, ich habe 170 Grad eingestellt, da wurden sie außen schön braun und drinnen durch, wenn sie größer sind muß man die Temperatur etwas verringern, sonst werden sie zu schnell braun und sind innen noch klanschisch, wie es Anne formulieren würde

schaut doch ganz nett aus
…dem Affen Zucker geben

2 kg Mehl reicht für ganz viele Pfannkuchen, aber man kann sie ja auch einfrieren…

Ich rechne immer mit 2 kg, bei Baguette, Streuselschnecken, Olivenbrötchen, Böhmische Knödel usw….

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