Fichtenmoped

Ich habe sie schon früher in Südamerika bewundert, wie sie der Zivilisation einen Weg durch Dickicht schnitten und war begeistert von der klanglichen Vielfalt, die eine kleine Bewegung mit dem Zeigefinger ihnen entlockte.
Nun habe ich meine eigene Kettensäge.
Schön, einfach schön.
Ein Werkzeug, welches seit DOOM und diversen Horrorfilmen etwas negativ belastet ist, unterstützt uns jetzt, um etwas Holz für den nächsten Winter in Scheibchen zu schneiden.
Sie spielt nicht in der Königklasse, aber ich bin ja auch nicht angetreten, um die japanische Zelluloseindustrie mit Nahrung zu versorgen.
Für Haus und Hof braucht man eine kleine wendige Kettensäge, damit sich nach getaner Arbeit nicht Herr Parkinson ein kurzes Stelldichein gibt.
Man braucht den Mustang unter den Kettensägen, etwas für Schöngeister mit Arbeitswut.
Kettensägen über auf die meisten klar denkenden Männer eine ähnliche Faszination aus, wie ein großer Pufferspeicher oder ein gut erhaltener alter Traktor.
Stämme auf dem Hof in Scheiben sägen ist somit eher Spaß als Arbeit und da kommt auch der Nachbar mal freiwillig helfen, sprich mitspielen.
Kein Baum, der einem auf dem Kopf fallen kann, keine lästige Kronenaufarbeitung, einfache, ehrliche, gerade Schnitte, präzise ausgeführt mit einer frisch geschärften Kette.
Östhetik pur.
… und als Sahnehäubchen noch ein paar Schwedenfeuer, denn der nächste Sommergrillabend kommt bestimmt.
Es macht eigentlich so viel Spaß- wenn es keine Sonntagsruhe gäbe, würde man es wahrscheinlich auch vor und nach dem Kaffeetrinken machen.
Jieng
Jiiiiieeeennnngg
Jiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnnnnnngggggggg g g g

Mutti, Mutti darf ich spielen gehen??????????

RELOADED:

Die Liebe zur Kettensäge hat etwas nachgelassen, eine laute, gefährliche und anstrendende Arbeit. Da koche ich lieber oder grille…

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