Flugenten

ich komme aus dem Kindergarten und auf einmal hält mich jemand an und meinte, er hätte Elvis gesehen.

..Soso ELVIS…

Elvis flog also eine Runde durchs Dorf.

Das er es zum Nachbarn auf die Wiese und über den Zaun im Allgemeinen schafft, hatte er schon mehrfach unter Beweis gestellt, aber bei seiner Größe, so eine Distanz…

Seit der letzten Mauser hatten die Flugenten tatsächlich ihr sportliches Ich entdeckt und absolvierten gelegentlich kleinere Ausflüge, aber so weit?

Also bin ich mit dem Fahrrad los und habe den Herrn wieder eingesammelt und am nächsten Tag war Flügelstyling angesagt.

Wir hatten es schon einmal probiert, die Kiele nicht zu schneiden und nur, fein säuberlich, die sogenannten Fahnen zu schneiden, aber nach etwas Übung hatten sie gelernt damit umzugehen, deswegen mussten wir etwas radikaler vorgehen und haben die Flugfedern auf EINER Seite gekürzt.
Man darf sie allerdings nicht so weit abschneiden, dass es blutet.

Was haben wir gelernt?
Wenn man nicht will, dass der Zuchterpel ein Verkehrsopfer wird und wenn man ihm den Begriff Bodenhaltung nachhaltig (d.h. bis zur nächsten Mauser), erklären will sollte man ihm eine Seite stutzen.

Bleibt fest zu halten: Flugenten können offensichtlich erstaunlich gut fliegen – sagt ja auch der Name.

Heute morgen wollte er auch wieder der Erste beim Futter sein, aber irgendwie bog er immer rechts ab ;-)…

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One thought on “Flugenten

  1. […] Schwungfedern gerettet ansehen. Es wäre mir derzeit ohnehin zu kalt zum Entenjagen. Wie man hört, drehen die Flugenten andernorts Dorfrunden. Wir werden das Ganze mal entspannt weiter beobachten und falls die Braten zu flügge werden […]

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