Griechische Damwildkeule

Griechisch Grillen ist angesagt. Das Thema des Battles.

Seit langem wartet schon die Schafskeule auf ihren Einsatz vor fachmännischem Publikum.

Rosmarin und Thymian, Zitronensaft, Olivenöl und etwas Salz werden in eine Marinade gemischt und sollen gespritzt werden, denn die Zeit ist knapp.

Die Kanüle der Spritze verstopft ständig, der Rosmarin ist nicht fein genug.
Also wird der Knochen ausgelöst und alles schön flächig mariniert…und auch die Rippchen.


Dies hat den Vorteil, dass man beim Zusammenrollen noch einen Fetakäse mit einwickeln kann.
Raffiniert!
Die Idee ist den Braten Niedertemperatur zu garen und ihm dann die finale Grillung zu verpassen.
Das könnte man in den UDS machen, aber man ist faul und lässt es über Nacht im Backofen, zusammen mit den Rippchen schön bei 75 Grad und einem Blech voll Wasser garen. Man braucht sich um nichts kümmern und der Erfolg kann nur noch durch ein brutales Feuer geschmälert werden.
Ziel ist eine Kerntemperatur im Braten von 65 Grad über mehrere Stunden.
Sonntag nachmittags ein Holzfeuer auf der einen Seite des Grills und nur indirekte Hitze für Braten und Rippchen.


Später kommt über die Glut noch die Metallplatte für die Fleischbällchen.
1,5 Stunden bei 250 Grad fallend und alle waren zufrieden.
Die Rippchen und der Braten rosa und zart, die Kräuterkruste außen weder verbrannt noch verraucht,

die Bällchen von der geölten Metallplatte farbenfroh, saftig und durch, der Braten wie aus dem Lehrbuch, nur an der Schnürung muss ich noch arbeiten.

Ein Biss und lecker, aber kein Schaf!
Damwild!
Wir hatte jetzt schon einige optisch magere Keulen und denn das Fett vom Schaf schneide ich vor dem Einfrieren runter, denn es hat so einen starken Eigengeschmack.
Sei es drum.
Trotzdem gut.
Etwas mehr Salz bitte!

 

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