Fladenbrot

Wieder einmal feile ich an den Feinheiten eines leckeren Weißbrotes.
Ziel ist nicht das blasenhomogene Weißbrot der deutschen Backwaren Industrie, sondern das großblasige Fladenbrot des Dönermanns.
Wieder einmal in den Backrezepten gestöbert und auf einen interessanten Ansatz gestoßen.
„Man schütte die Hefe in lauwarmes Wasser.“
Ich mag Trockenhefe mehr, denn da hat man immer das gleiche Ergebnis und nicht solche Schwankungen wie bei der Frischhefe, die schon einige Zeit im Kühlschrank zugebracht hat.
Beim Wein mache ich es ja ähnlich.
Also 2 Beutel Trockenhefe auf 1,3 l lauwarmes Wasser, das ganze schön kuschelig stehen lassen bis sich Blasen bilden.

Ungefähr so:
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dann 2 kg Mehl dazu.
1 EL Zucker
6 Tl Salz

das Ganze schön kneten und warm stellen.
Wenn man mehr Wasser nimmt ist Teig zwar klebriger, aber er geht auch besser.

Stehen  lassen bis er fast doppelt so groß ist. Bei Raumtemperatur kann das 3-4 Stunden dauern, wenn man ihn in den Ofen stellt kann man die Zeit etwas verkürzen.

Dann eben nicht mehr alles noch mal durchwalken, sondern sanft zu einem Baguette oder Form der Wahl modellieren, noch einmal 20 min stehen lassen, dann in den Ofen und bei 180-190 Grad Umluft und einer Tasse Wasser im Backraum backen, bis es leicht braun ist.
Mit dem Wasser wird die Kruste besser, man kann es auch einpinseln, aber das geht nicht so gut von allen Seiten und außerdem klebt irgendwann das Brot am bemehlten Blech an.

Die Blasen im Teig waren riesengroß und das Brot war so schnell weg, das ich gar kein Foto mehr machen konnte.

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