Holz – wie jedes Jahr

Die Frage, warum jetzt hier so lange nichts passiert ist, erklärt sich damit, dass der Autor jeden Tag, an dem das Wetter, passte kontinuierlich an dem Holz für den Winter gestanden hat. Bei der wenigen Zeit, die nach der Arbeit, zwischen Kinderdiensten und sonstigen Projekten zur Verfügung steht, zieht sich so etwas natürlich eine Weile.
Aber nun zum Thema:
Wenn man einen Holzvergaser hat braucht man Holz.
Man hat verschiedene Möglichkeiten das zu bekommen.
Fertig gespalten 36€ der Schüttraummeter, das ist kein Raummeter und auch kein Festraummeter. Das wird so abgerechnet, weil es aus dem Spalter locker in den Container fliegt.
Raummeter ist die gängige Größe und man misst damit das, was auf einem normal gestapelten Holzstapel liegt.

Im Wald liegt ein Polder. Wir hatten es schon einmal mit Eigenwerbung probiert, aber das wird man mit dem Rücken und Rausholen wahnsinnig, besonders wenn die Stämme kleinere Durchmesser haben.
Da man beim Forst welche kennt, weiß man immer, wo gerade der Harvester und der Rückezug steht.
…und man weiß auch, wo die Polder sind und was es kosten soll.

Wenn man handelseinig ist, hat man ein Logistikproblem:
Man könnte die Stämme in 50 cm Stücke sägen und dann Einstapeln, zuhause abkippen dann zum Spalter tragen, dort spalten und dann wieder aufstapeln. Man könnte also alles in den 18 oder 20m³ Container schmeißen und hoffen, dass es man nächsten Tag noch da ist.

Man könnte auch, wenn die Stämmchen alle 15 – 20 cm Durchmesser haben in den Container tragen und dann zuhause abkippen.
Dann liegen sie wie Stäbchen eines Riesenmikados da und man stapelt es zum Sägen auf und verlädt es dann wieder, um es zum endgültigen Stapel zu karren.
Das haben wir vor 2 Jahren so gemacht.

Man könnte auch, wenn die Stämmchen alles 15 – 20 cm Durchmesser haben alles in den Container tragen, dort sägen und dann zuhause abkippen und braucht es nur noch einstapeln.
Das haben wir letztes Jahr so gemacht.

Dieses Jahr bin ich allein mit 40 Raummetern, die sind allerdings schon ziemlich trocken, weil das Holz schon eine Weile liegt.
Man könnte sich auch das Einstapeln in den Container sparen, bestellt einen Holztransporter, lässt sich den Polder schön nach Hause bringen und sägt ihn dort klein. Das macht die wenigste Arbeit, man darf dann nur nicht zu viel Mitleid mit der Säge haben. Unsere Kettensäge ist für große Jungs, lässt sich davon nicht beeindrucken und schneidet alles schön in Scheiben. Einziger Nachteil an der Methode ist, dass, wenn der Holztransporter beim Laden in den Waldboden gegriffen hat, man dort Dreck hat, welchen man nicht unbedingt sieht und der die Kette schnell stumpf macht.
So sägt man sich in Etappen durch den Stapel und bringt alles ins Trockene.
Jetzt kann der Winter kommen und wegen mir auch kalt werden.

Related Images

Leave a Comment