Hundebesitzer – also manchmal

beim Nachbarn wird gebaut und von den fleißigen Handwerksleuten hat einer einen Hund mit. Irgendein ausdauerndes Nase-am-Boden-Jagdtier.
Es ist Sonnabend morgen und der Flohträger turnt auf meinem Grundstück rum. In einer halben Stunde will ich ich die lieben Kleinen an die Luft setzen und beschließe den Hundebesitzer mal zu fragen, ob er das Tierchen nicht an die Leine legen will, nebenbei: hier im Ort gibt es Leinenzwang.

„Der tut nichts.“
Schön, aber danach habe ich nicht gefragt.
Ich kriege einen dicken Hals und denke:
ES GEHT AUCH NICHT DARUM, OB ER WAS TUT, SONDERN DARUM, WAS MEINE KINDER GLAUBEN, DASS ER TUN KÖNNE.

Ihm das zu vermitteln dürfte wahrscheinlich schwierig werden und länger dauern, auf Ersteres habe ich keine Lust und für Letzteres habe ich keine Zeit.

Ich werde ihn dumm sterben lassen müssen.

Um sich endgültig unbeliebt zu machen, gibt er mir noch die Verantwortung, weil mein Zaun ein Schlupfloch hat und ich doch bitteschön alles richtig einzäunen solle.

Ich bin nicht dazu da deiner Tölle ein Spa zu bauen?!?!?????!!!!!!

Wenn er nichts tut, kann ich ihn ja fangen, einfrieren und dann nach Korea verkaufen.
Ich lasse ihn stehen und er versucht den Hund den Weg zurück zu locken, den er hinwegs auch genommen hatte, der dumme Hund findet ihn natürlich nicht.

Gleich und gleich gesellt sich gern, kein Wunder, dass sie sich gut verstehen…

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