Johannisbeerwein aus schwarzen Johannisbeeren.

Johannisbeerwein aus schwarzen Johannisbeeren

für 20 l
6 – 8 kg schwarze Johannisbeeren
Portweinhefe
3 kg Zucker zum Starten
15l Wasser

Johannisbeerwein

Johannisbeeren entstielen und pürieren, in die Eisboxen damit und dann eingefrostet.
Ich hatte  mit einem Erdbeerwein und einem Fruchtmix in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Beide waren sehr klar und sehr gut im Geschmack.
Witzig: Als die Boxen wieder aufgetaut waren, hatte das Pektin aus dem Püree schon eine Marmelade gemacht…
Ich bin mir nicht sicher, was passieren würde, wenn man die ganzen Früchte einfriert, aber ich gehe davon aus, dass Püree besser schmeckt als ganze Früchte, die eingefroren waren. Der Sinn des Einfrierens besteht darin, dass die Eiskristalle die Arbeit des Antigels erledigen.

Die Säure stelle ich nie ein, wenn man ein Jahr mit wenig Sonne hat und dann die Früchte sauer sind, dann ist das eben so – sonst gibt es keine Unterschiede zwischen den Jahrgängen.

Den Zucker schmeiße ich im direkt mit in den Ballon, ich löse ihn nicht vorher in Wasser auf. Nach 5 Tagen hat er sich durch das Schütteln selbst mit eingemischt. Was ich bei der ganzen Zuckerthematik nicht verstanden habe…da will man Zucker für die Hefe verfügbar machen und löst ihn auf, aber bitte nicht zuviel sonst bekommt die arme Hefe einen Zuckerschock. Deshalb: Zucker im ganzen und dann löst der sich ganz von selbst innerhalb von ein paar Tage und etwas schütteln von selber auf…

Jedenfalls habe ich dem ganzen noch einen halben Liter Starter gegeben und pünktlich einen Tag später war er fröhlich am blubbern.

Nach drei Tagen hatte er schon ordentlich Umdrehungen und war schon sehr lecker.

Wein aus schwarzen Johannisbeeren

Hier auch noch einmal ein Familienbild mit seinem kleinen Bruder:

Johannisbeerwein

to be continued…

Related Images

Leave a Comment