Judgement Day

der Tag des jüngsten Gerichts.
Die Urteilsfindung war einfach:
Keine Eierstöcke = Braten.
Kein Gender Tralala, Quoten und so… – traurige Realität.

Die gute Nachricht:
Ein Feder-Erpel wurde gegen eine schwarze Flugente reinster ländlicher Herkunft getauscht
und ein Tüten-Erpel bekommt einen würdigen Nachfolger, welcher uns den Abraham aller zukünftigen Braten machen wird.

 

Außerdem steckte im Nikolausstiefel ein vernünftiges Messer, welches ob seiner exzellenten Schnitteigenschaften das Meucheln zu eine Kunstform erhob.

Schlachten macht schlechte Laune.
Bei den Enten mehr als bei den zwei Hähnen, die mich übers Jahr schon häufiger verarscht hatten und wo es weniger um Rache als um endgültige Vermeidung zukünftiger Straftaten ging.

In vier Stunden hatten wir dann alle nackig und hohl.
Die Ergebnisse sind zufriedenstellend: alle Enten um die 3 kg ausgeschlachtet, die Hähne nur 1kg allerdings schönes rotes Fleisch.

Allerdings müssen wir nächstes Jahr den Schlachtzeitpunkt federtechnisch optimieren, da sie schon wieder viele kleine neue Kiele geschoben hatte.
…aber jetzt weiß ich ja, wonach ich suchen muss.

Vielleicht schreibe ich noch einmal eine Abhandlung über die gesammelten Ratschläge und eigenen Erfahrungen als Scharfrichter und Fleischer…wenn ich das alles verarbeitet habe 😉

 

Falls sich hier jemand Fragen zum Thema Sachkundenachweis stellt, den kann ich beruhigen, lese er sich §4 Abs. 7   TierSchlV mal genau durch. 🙂

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