Leider, leider, leider…

12 Küken im verschlossenen Entenstall,
8 Küken im verschlossenen Anbau, dick mit Draht gesichert,
14 Küken im Wochenquartier der Enten, ein 15 cm Loch im Karnikeldraht.
1 Glucke und vier Küken aus dieser netten Familie hier>>

Alle tot.

Das ist die Bilanz des Übeltäters.

Wir hatten den Marder im Verdacht, aber ein riesiges Stück Scheiße mitten im Rondell brachte uns dann auf seine Spur und die Strategie wurde angepasst. Ich dachte nicht, dass es bei uns schon Waschbären gibt, aber offensichtlich schon. Die fummeln alles auf und bekommen den normalen Karnickeldraht klein.

Ich verliere zwar eine Schlacht, aber nie den Krieg und Aufgeben ist keine Option. Also feile ich an den Details und baue eine Fallenkonstruktion an der Jigsaw seine helle Freude gehabt hätte et me mettre à dormir du sommeil du juste (ich finde, das klingt französisch immer noch viel schöner).

schaden waschbaer huehner kueken 2

Lieber Steffen,
leider, leider, leider kann ich dir unseren Gefangenen nicht zur Resozialisierung schicken und trotz seiner guten Sozialprognose in eurem veganen Umfeld kann ich ihn leider nicht an Euch überstellen.
Er starb an einem schweren SHT, welches er sich zuzog, als er bei seiner Festnahme Widerstand leistete.
Beim Nächsten pass´ ich besser auf und schicke ihn dir dann mit der Post.schaden waschbaer huehner kueken 1

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One thought on “Leider, leider, leider…

  1. Oli

    Ach du Schande, was für ein Overkill. Ein Waschbär, sieh an. Als ich neulich bei einem ähnlichen Szenario auf Waschbär tippte, wurde mir von einer selbst ernannten Spezialistin, die mal an einer Wildbiologin vorbeigelaufen war erklärt, dass Waschbären zwar Eier, Tofu und Schnittchen fressen, mitnichten aber andere Tiere töten. Und schon gar nicht zum Massenmord neigen.
    DAS finde ich jetzt echt mal interessant, denn das ändert ja nunmal auf so einem Hof ziemlich viel. Für solche Akrobaten und Fummelkünstler muss man ja ganz anders mitdenken.
    Mein Beileid.
    LG Oli

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