Man nehme eine Schafskeule…

…oder wie ich die nebenbei die teuren Cateringköche besiegte.

Arabisches Essen war angesagt und man trifft sich nachmittags und alle bringen etwas mit oder bereiten es live zu.

Mein Part war Schafskeule orientalisch aus dem Ofen.
Das Problem: im Frost gab es keine Schafskeule mehr, nur noch Dammwild.
Auch gut.
Dann wollen wir mal.

Eine offene Rechnung mit Dammwild hatte ich auch noch zu begleichen.

Wir waren nämlich einmal auf einer Hochzeit, da gab es Dammwildbraten.
Ich hatte selbst mein Erstlingswerk zum Thema irgendwie anders in Erinnerung.
Das Problem war nämlich, dass das Fleisch zwar zart war, aber irgendwie herzhaft nach Leber schmeckte und auch von der Farbe eher Leber entsprach.
Auf der Karte stand aber keine Leber, sondern wurde exquisiter Dammwildbraten angekündigt.
Zu Tode erhitzt und gut versaut.

Da ich nicht im Gastrogewerbe die Keule in der tariflich vereinbarten Zeit braten muss, kann ich mir natürlich den Luxus leisten und sie über Nacht bei 78 Grad ihren Gedanken nachhängen zu lassen und dann bekommt man auch ein schönes Rosa hin.

rehbraten schafbraten orientalisch 06

Heute hatte ich noch etwas Fachliteratur und dort wurde das Verfahren noch verbessert, indem man die Keule nur auf einen Rost legt und das Wasser auf einem Blech unterhalb hat.

Keule scharf anbraten in unserem Fall Oberhitze 220 Grad und abgesehen von den Garzeiten gemacht wie hier beschrieben und gehobelten Mandeln statt ganzen.

 

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