Meerrettich

da zittert der Kleingärtner.
Er breite sich aus wie Unkraut, berichten die Altvorderen.

Also baut man ein spezielles Beet für Meerrettich, was seinem Ausbreitungstrieb Grenzen setzen soll.
Man kauft sich ein original Rettich vom Gemüsehändler, vorzugsweise deutscher Herkunft.
Wir hatten die Wurzel in vier Teile geschnitten und diese an seinen zukünftigen Standort in den Schoß von Mutter Natur gelegt und seitdem gewartet was passiert.
Das Blattwerk wuchs und vor dem Bodenfrost wollten wir doch mal nachschauen, wie der Stand der Dinge ist.

Alle vier Teile hatten sich entwickelt, allerdings nicht besonders formschön.
Die kleinen Ableger haben wir wieder zur weiteren Betreuung der Gaia anvertraut, die Großen dem Meerrettich-selber-mach-Experiment zugeführt.

Man nehme:
150 gr Meereettich
1 Apfel
Kaffeesahne bis alles schön cremig aussieht
1/2 Tl Salz

Reibe unter Tränen die Wurzel auf der Reibe, den Apfel dann gleich hinterher und mische das Geriebene in einem Glas mit der Sahne und dem Salz zu einer leckeren Paste.

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Den Apfel kann man weglassen, er macht den Meerrettich milder. Nächste Woche werde ich mal testen, ob der Apfel durch die Oxidation stark die Farbe des Meerretichs beeinflußt.

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Ein klein wenig aufwendig, da die Gläser im Supermarkt doch sehr günstig sind. Wenn man allerdings sieht, was in so einem simplen Sahne Meerrettich alles so drin ist…

Guten Appetit!

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