Mit spitzem Stift

nachdem wir gehört hatten, dass angekeimte Körner dem lieben Federvieh bekömmlicher sind und wir nur das Beste für sie wollen, haben wir jetzt ein paar Versuche gestartet, um dies empirisch zu überprüfen.

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…und siehe da: von 3 auf gestern 9 Eier – eine gute Quote, am dritten Tag nach Beginn des Experimentes.

Das Problem ist:
ein Sack für 12,50€/50kg hält 14 Tage,
also habe ich Futterkosten 90 Cent am Tag,
wenn ich aber, wie jetzt, nur 3 Eier am Tag habe, wie die letzten Wochen,
kostet mich das Ei 30 Cent.

Wenn man jetzt noch anfängt Kartoffeln oder Nudeln zu kochen, Nüsse zu knacken und sonstige Experimente zu machen und wird es komplett unrentabel und das tut weh.
Wenn man noch mit rechnet, dass von den 30 Küken letztes Jahr nur 7 gegessen wurde nur 9 vielleicht bald legen und der Rest dem Habicht oder sonstigen Verlustposten zum Opfer fielen wird der Spaß richtig teuer.
Wenn man dann noch rechnet, dass der Habicht auch Hennen für 10€/Stück frühstückt (allein drei davon in der letzten Saison) merkt man, dass nicht nur die Energiewende, E10 und EnEV teure Veranstaltungen sind.
Wenigstens ist das Hühnerprojekt nicht so sinnlos und wir haben jetzt wieder Eier und der Erholungseffekt auf der Hühnerwiese ist gar nicht zu beziffern.

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