Nestbautrieb

Vorwort
Ziel der Entenzucht war es, gesunde, schöne Entenküken in großen Mengen zu haben.
Ohne verstümmelten Schnabel und mit einer gewissen Varianz im Gefieder, damit es beim Gucken nicht langweilig wird.

Kapitel 1
Der Entenstall, der bisher eher als Spa fungierte musste für die Familienplanung etwas gepimpt werden und so wurde eine extra Ebene mit Nistmöglichkeiten eingebaut.
Die Idee der höheren Ebene soll der Tatsache Rechnung tragen, daß bestimmte Erpel in ihrer Geilheit, auch über brütende Enten herfallen und die Gelege zerlatschen.

Die zweite Ebene wurde auch gut angenommen, obwohl nicht im Sinne des Erfinders, sondern von legenden Hühnern und Entenjungfrauen auf der Flucht vor Erpeln mit Frühlingsgefühlen.

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Kapitel 2
Eine Ente baut in der Ecke ein Nest und legt jeden Tag ein Ei.
Es werden immer mehr Eier und das Nest quillt faktisch über.
Wir sind bei 20 Eiern.
Die Enten gelten als lege- aber nicht besonders brufreudig. Weggezüchtet – optimiert für die Maschine.

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Kapitel 3
Was nun?
Naturbrut?
Maschine?
So viele Eier?
Eine Ente?
Zupft sie sich Federn aus und wird sie sich bald setzen?

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Dann lagen 2 Tage zwei Eiern mehr im Nest.
Zwei Enten legen!

Ergo: Zwei Enten auf einem Nest – das geht mit Sicherheit nicht gut.
Also ab in die Brutmaschine!

Kapitel 4
Die Lagerung der Eier habe ich gestern bei einem Hühnerzüchter gesehen.
Allerdings muss man sie auch ab und zu drehen.

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Alles eingepackt und ab in die Lohnbrüterei.

Mal sehen, wie oft Elvis Papa wird…

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One thought on “Nestbautrieb

  1. Als Einweg Legeboxen funktioniert das, wenn die Ente aber erfolgrich gebrütet hat, kann es sein, dass die Küken aus der Kiste fallen und nicht mehr zurückkommen wiel sie zwischen den Kisten nicht „feststecken“. Dann muss amn sie rechtzeitig finden …

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