Zucht und Ordnung

Der Frühling naht und auf der Hühnerwiese ist Ringelpietz angesagt.
Die Junghähne krähen um die Wette und die Belegschaft hat die Mauser schon länger hinter sich und bis auf die Lachshühner gehen alle fröhlich außerhalb spazieren, weil sie wieder den Zaun überwinden können.
Das nervt, denn Richard läuft schon durch die Gegend und wird von den Hühner etwas sehr bedrängt, außerdem stehen sie überall rum und kacken wo sie wollen.

Das geht natürlich nicht.

Also wurde wieder einmal ein Casting veranstaltet und wer männlich und kein Lachs war, wurde zu GNS (Germany Next Suppenhuhn) geladen.
Der Rest bekam ein schicken Gefiederschnitt und wurde wieder ins Legehühnerleben verabschiedet und muss sich nun auch keine Sorgen vor den Attacken heißblütiger Junghähne machen, die regelrechte Orgien mit Allem veranstalteten, was sich nicht durch längere Dauerläufe in Sicherheit bringen konnte.

Der Gewinner in der Kategorie „Schönstes Brathähnchen“ ist ein Maran (l), der sich gestern erfolgreich vor der Schlachtung gedrückt hatte.
Der Gewinner in der Kategorie „Bestes Suppenhuhn“ wurde ein Wald und Wiesen Hahn (r), der mich schon häufiger verarscht hatte und mir heute beim Ausnehmen noch als letzte Rache irgendwie auf die Hand gekackt hat.

suppenhuhncontest

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