Sammeltassen

es begann damit, dass wir bei Bekannten Kaffee in Sammeltassen serviert bekamen und nachdem sich die sozialisierungsbedingten Ressentiments beruhigt hatten und sich der Logik des „Omakitsch muss ja nicht per se schlecht sein, irgendwas ist da schon dran, man muss es nur suchen und verstehen“ geschlagen gegeben hatten, standen bei eine Haushaltsauflösung 6 Stück auf dem Fensterbrett, keiner wollte sie haben (sozialisierungsbedingte Ressentiments) und wir nahmen sie mit.
Beim Trödler unseres Vertrauens kamen für schmalsten Taler auch noch 6 Gedecke dazu und neulich retteten wir eine größere Anzahl vor der Torheit einer Polterabendteilnahme.

So haben wir jetzt ein lustiges Ensemble und können auch größeren Gruppen eine optisch individualisierte Kaffeeerfahrung bescheren und sie mit ihren sozialisierungsbedingten Ressentiments konfrontieren.

Die Kinder mögen immer die irgendwie russisch aussehenden und die mit Gold überladenen Barocken,

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Anne bevorzugt 50´er Jahre Pastelltöne

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und ich nehme die Kobaltblau Gold Kombination

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und gedenke den Omas, die diese Tassen leidenschaftlich aus allen Ecken der Republik zusammengetragen haben und wie ihren Augapfel in der Vitrine ihrer Eiche rustikal Schrankwand all die Jahre gehütet haben.

Käffchen?

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