Scheitholz

Holzspalten ist eine sehr kontemplative Arbeit.
Man nimmt ein Stück Baumstamm, legt ihn auf den Spalter, legt den Hebel um, passt auf seine Fingerchen auf und lauscht dem Knirschen und Knacken, wenn der Stamm springt.
Alsdann kann man sich Zeit nehmen all die schönen Maserungen, die Astlöcher, die Verwachsungen und die bläulichen Verfärbungen zu bewundern.
Jeder Stamm ist anders und alle irgendwie interessant.
Ich habe schon überlegt, einen Holzspalttag anzubieten und je nach Klienten entweder über die kreativer Inspiration der Maserung zu reden oder zusammen mit einem Psycho Doc einen großangelegten Rohrschach Test zu machen…

 

RELOADED: Auch hier bin ich geheilt. Mein persönlicher Rohrschachtest sagt, dass ich, egal in welcher Maserung, immer nur Arbeit sehe… Ernüchternd, aber darauf läuft es hinaus. Jedes Jahr, wenn diese Arbeit naht, beschließe ich zu fliehen, allerdings fällt mir dann wieder die Option mit dem kalten Winter ein und ich mach es dann trotzdem, und denke über heiztechnologische Alternativen nach.

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