Unter einer Decke

Es ist ein sonniger Nachmittag und die Kinder wollen noch draußen bleiben.
Auch gut – Zeit für eine gute Tat.

Ich suche einen Ort für das Wabenproblem.

  • zugig, wegen dem Schimmel, der die vollen Futterwaben befallen könnte,
  • kalt, wegen der Larven der Wachsmotte und deren boshaften Elterntiere,
  • mäusesicher, unter der Decke abgehangen,

Exkurs:
Mäuse sind ziemliche Kletterkünstler, ich habe schon welche einen Rauhputzwand hochkrabbeln sehen und aus unserem Futterfass sind sie schon 50 cm hoch raus gesprungen (die, die nicht so fit waren, mussten dann mit der Katze trainieren).

  • darf nicht stören, ich will es nicht jeden Tag sehen oder es muss sich wenigstens dezent in das Gesamtbild einfügen.
  • leicht erreichbar, wegen der Faulheit
  • erweiterbar – man muss bei 5 Völkern, 2 Honigräume pro Volk zu je 12 Waben also 120 Rähmchen vorhalten, plus Kapazitäten, falls man einen Schwarm bekommt.

…und so schleicht der Location Scout durch die Gegend und findet tatsächlich einen Platz, der alle Kriterien erfüllt.

Leisten und ein paar Waben für den Abstand zwischen den Leisten…
…leise summt der Schrauber in der Abendsonne…
Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…schallt es zwischen den Ohren.

Die Kästen mit den Rähmchen vom alten Standort geholt.

Verdammt! Da kommt mir schon wieder eine Motte entgegen!

„…und hier ist ihr Wetterbericht:
…die Nacht wird kalt, wir erwarten bis zu minus 5 Grad.“

Na dann gute Nacht, liebe Motte!

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2 thoughts on “Unter einer Decke

  1. […] habe ich in letzter Zeit ständig Lust, etwas aufzuhängen, Waben, Würste und Kriegstreiber… Neulich waren die Waben dran, heute die Würste, morgen schau ich […]

  2. […] habe ich in letzter Zeit ständig Lust, etwas aufzuhängen, Waben, Würste und Kriegstreiber… Neulich waren die Waben dran, heute die Würste, morgen schau ich […]

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