Viel Fleisch

Wer eine Reise macht hat viel zu erzählen.
Ich finde reisen gut, aber das ist nichts mehr für mich.
Ich finde reisen gut, wenn andere sie machen.
Ich bleibe in meiner Küche und höre mir gern Geschichten an, von Dingen, die man doch irgendwie schon alle erlebt hat.
Ich gönne es ihnen, ich brauche das nicht mehr.

 

Wir beschließen einen Diabend zu machen uns die Impressionen an die Wand zu beamern aber vorher noch etwas zu grillen.
Am Montag kommt das Fleisch zu mir. Ein riesiges Stück aus der Keule eine Freilandschweins.


4,5 Kilo im Stück.

Was macht man damit?

Das Ziel ist:
innen rosa wie ein Kochschinken,
durch und gar,
das Fett anwesend, aber leicht ausgelassen,
außen Kruste vom Grillen mit Branding,
leichter Feuer- und Buchenrauchgeschmack.

Am Dienstag klassisch, wie ein Pulled Pork, spritzmariniert.

Als Rub eine griechische Gewürzmischung:

Vom Ergebnis soll es sein wie ein Pulled Pork, so gar, aber nicht mit so einer Kohlekruste wie öfters zu sehen.

Ich habe eigentlich auch keine Lust, wieder viele  Stunden die Temperatur zu kontrollieren.

Deshalb: Abends in den Ofen, 80 Grad eingestellt und über Nacht gewähren lassen. Ziel KT 75 Grad über mehrere Stunden.

Am nächsten Abend nach dem Garten- und während dem Kinderdienst, den Grill wieder in Flammen gesetzt, vorgewärmt auf 280 Grad für das Branding, heißer Rost, viel Glut und indirektes Feuer.

1 Stunde bei 180 Grad und dann wieder ab in den Bräter, zum Warmhalten, aber eben so, dass er nicht weiter verkohlt. Andere wickeln dann gesunde Alufolie drum…

Anschneiden und freuen.

Alles auf den Punkt.

 

Der Vortag war interessant, es war nur zu wenig über Essen des Landes zu sehen…

 

 

 

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