Was ist eigentlich aus dem Apfelbaum geworden?

Ziel war es, sich einen Brunnen für die Badewanne zu bauen. Hier die ganze Vorgeschichte –>
Da die Badewanne nicht zum Duschen genommen wird, wurde nur der Wasserhahn mit langem Röhrchen gewählt.

Der Apfelbaum sollte die Basis für dieses freistehende Brunnenprojekt werden.

apfelbaum stamm bad 03

Stilistisch kommt das Material Apfelbaum nicht weiter vor, aber die Esche schon, nämlich am Waschtisch mit Baumkante. Da der Apfelbaum eher kubisch ist, wurde das Abdeckbrett als Gegenkonzept zum klassischen Waschtisch gestaltet.
Da sich der Stamm beim Trocknen leicht um die eigene Achse getrocknet hatte, war auf der Abrichte Fingerspitzengefühl erforderlich. Jetzt ist er schön quadratisch.

Im oberen Bereich wurde mit der Kettensäge ausgehöhlt und eine Wandstärke von 3 cm gelassen.
Dort sind jetzt die Hähne für den Zulauf und die Verlängerungen für die Schläuche drin.
Einen getrockneten Apfelbaum zu Sägen und dann noch längs zur Faser ist nichts für Leute mit zu viel Mitleid für Säge und Kette.

Die Armatur ist auf dem Eschenblog befestigt, klassisch, wie man es auch bei einer Küchenamatur macht und das Ganze steckt auf ein ein paar Dübeln, verdeckt, so das man nur die Holzflächen sieht.
Jetzt wird es ab und zu gefirnist und brilliert mit seiner schönen Maserung. Die Esche wird fast heller und der Apfel kräftig braun.

apfelbaum stamm bad 02

Ich kann die Kinder beim Baden damit allein lassen, was bei derem Talent, die Schwachstellen aller Arten von Produkten zu finden, ein Zeichen für handwerkliche Qualität ist.

Wasser marsch!  apfelbaum stamm bad 01

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