Wie Schneewittchen zu den Entchen kam

die Geschichte beginnt im Hühnerstall, als die garstige Erna sich wieder einmal setzte und beschloss zu brüten.
Dieser Gedanke kam dann auch Schneewittchen und sie erklärte Erna, dass sie Platz machen müsse.
Schneewittchen ist wesentlich größer, also dürften 10 untergeschobene Maraneiern kein Problem sein.

Gelege motivieren andere Hühner ihre Eier dazu zu legen – so auch in diesem Fall.
Ein Gelegenheits-Eierfresser machte dann und wann ein Ei platt und so wurde es jeden Tag ein Maranei weniger und ein paar Wald- und Wieseneier mehr.

Wieder einmal eine Naturbrut schief gegangen…
Aber da gibt es ja noch die Technik.

Im Brüter schlummerten noch ein paar Enteneier, zusammen mit ein paar Wachteln und allerdings hatten wir die Eier über einen längeren Zeitraum gesammelt und erst spät eingelegt, da der Brüter noch belegt war. Wahrscheinlich der Grund für die schlechte Quote…

Jedenfalls sind 6 geschlüpft, das lohnt sich aber nicht für eine eigene Kohorte, also wurde Schneewittchen zur Eingewöhnung in den Kindergarten umgesiedelt und ihr zwei Tage später die Küken untergeschoben.

huhn und entenkueken zusammen Glucke Ente 1

Abends, dann sind Hühner dann entspannter und schön von hinten, dann riechen sie fast sofort gründlich nach Mama…

Weitere zwei Tage Ausgangssperre, dann sind die Familienbande gefestigt und mal sehen, wer zu Weihnachten noch steht.
…ist ja alles außerhalb der Wertung…

Einer Glucke kann man auch Enteneier zum Brüten geben, denn sie können nicht zählen und bleiben drauf sitzen, bis sich aus dem Ei jemand meldet.
Andersrum funktioniert das nicht so gut, da die Enten den Hühnerküken das Schwimmen beibringen wollen und das geht selten gut…

huhn und entenkueken zusammen Glucke Ente 2

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