Wir basteln uns ein Kirschkernkissen

…oder vielmehr das Innenteil…

wir brauchen dazu:
den Weinansatz aus den Versuchsreihen und etwas Zeit.
Da die Mirabellen mit Kernen gemaischt werden, sind sie logischerweise noch drinnen und sammeln sich am Boden.
Die schwabische Hausfrau sinnt, wegen der Effizienz und der Nachhaltigkeit, immer nach Möglichkeiten alles zu verwerten.
Maische an die Hühner zu verfüttern ist zwar lustig, macht aber nicht so viel Sinn, die Kerne wären noch zu vergeben, doch diese haben wir bisher nie so richtig sauber bekommen.

 

Der Technologe überlegt also, wie man das Fruchtfleisch vom Kern bekommt.

Wenn man Kartoffeln in lange genug in einem Bottich mit Wasser schwenkt, reinigen sie sich gegenseitig und was bei Kartoffeln funktioniert, sollte bei Kernen auch gehen.

Wie bekommt man Kerne in Bewegung?
Mit einer Küchenmaschine!

…und tatsächlich:
Es funktioniert!

Dreckig rein,

einmal kräftig mit der Küchenmaschine alles geschüttelt und gerührt,

dreimal abgegossen und dann nochmal gerührt

und eigentlich ist dann das ganze Fruchtfleisch ab

und man kann sie trocknen.

Jetzt haben wir ganz viele Kerne für ganz viele Kirschkernkisssen.

Hier enden meine Aktivitäten, denn Nähen ist Anne´s Sache.

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2 thoughts on “Wir basteln uns ein Kirschkernkissen

  1. […] einmal wurde der Mirabellenwein abgezogen und genauso wie auf den Wein freue ich mich immer auf die Kerne. Zwei Ballons dieses Jahr, eine mittelprächtige Ernte. Vor drei Wochen wurde der Wein abgezogen […]

  2. […] haben schon eine ganze Menge Kirschkernkissen gebastelt, aber eben von einer Wildpflaume, die so klein ist, wie eine Kirsche und auch einen solchen Kern hat. Letztes Jahr hatten wir aber wirklich Sauerkirschen am Start und ich hatte sie etwas länger mit […]

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