Wir basteln uns einen Quickstarter

damit der Wein gut in die Gänge kommt, gebe ich ihm immer einen kleinen Schupps.
Am Anfang der Saison kaufe ich mir ein kleines Fläschchen Hefe und bastle daraus einen Starter.
Das funktioniert schon in der dritten Generation und wenn die Sache dann am blubbern ist, nehme ich dann immer etwas ab und vermehre es genau so.
Somit sind alle Weine eines Jahrgangs praktisch Brüder.
Mann nehme:

Hefe: ich nehme immer Portwein Hefe vom Drogisten meines Vertrauens, die geht immer.
Zwischenzeitlich hatte ich auch einmal Steinberg Hefe für Apfel und Birne, aber das brachte keinen nennenswerten Effekt.

Zucker: 1 EL
…damit die kleinen Strolche was zu beißen haben

Apfelsaft
0,25 l – da kann die Hefe den Freischwimmer machen und es hat keinen Einfluss auf den Geschmack, oder meine Geschmacksknospen sind etwas welk…

Der Apfelsaft sollte naturtrüb sein oder man kann auch etwas Mehl als Schwimmhilfe für die Hefe hinzufügen, ich würde aber naturtrüb bevorzugen…

Das stellt man sich am Vortag schön warm und kümmert sich währenddessen um die Früchte.

Bisher sind alle Ballons nach spätestens 24 Stunden richtig schön ins Blubbern gekommen und mir ist noch nie ein Ballon umgekippt, und selbst das würde ich verkraften, denn das Essigexperiment kommt nicht so richtig voran…

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2 thoughts on “Wir basteln uns einen Quickstarter

  1. […] Am nächsten Tag zieht man den schönen Teil ab, schüttet die Hefe und die Zitrone dazu und Hokuspokus geht ein paar Stunden später das große Blubbern los. […]

  2. […] solche Schwankungen wie bei der Frischhefe, die schon einige Zeit im Kühlschrank zugebracht hat. Beim Wein mache ich es ja ähnlich. Also 2 Beutel Trockenhefe auf 1,3 L lauwarmes Wasser, das ganze schön kuschelig stehen lassen bis […]

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