Wir machen uns einen Einlauf,

die Tagesaufgabe, dass unser Einmannteam (er und die Stimmen in seinem Kopf, die ihm unreine Dinge einflüstern) heute lösen muss, ist der Bau eines Einlaufs.

Das Problem ist, dass viel Oberflächenwasser vom Felde hinab ins Bächlein fliessen will und gern den Weg über den Hof nehmen möchte, dort aber unser neues Rondell trifft und damit jeneswelches dermaßen flutet, dass es zu versumpfen droht.
Um dergleichen Ungemach, insbesondere von unserer Linde fern zu halten muss ein Umweg über die Drainage eingebaut werden, damit das Wasser seinen Weg landabwärts im Kompromiss mit unseren Interessen nehmen kann.
Damit es nicht zu leicht wird, werden vorher folgende Parameter festgesetzt.
1.Es muss chic aussehen,
2.es muss mit einen Auto befahrbahr sein – d.h. Nicht zu tief
3.es muss mit einem Traktor befahrbar sein – d.h. Der Untergrund und die Steine dürfen sich nicht setzen
4.es muss genügend Gefälle haben
5.es muss größere Wassermengen solange auffangen, bis das Wasser durch die Drainage sickert
6.es muss den Hof zuverlässig vor Überflutung schützen, auch wenn der Wasserspiegel durch Rückstau ansteigt.
7.Es dürfen nur Natursteine verwendet werden, die man sonst nicht verbauen würde.
8.Es muss in die Draingae münden
9.Es muss chic aussehen 🙂

um es kurz zu machen, das ist dabei raus gekommen:

RELOADED: Ein wunderbares Beispiel für Gut gemeint, aber eines Besseren belehrt. Der Einlauf funktionierte, allerdings ist er zum Einen einige Zeit später der Verlegungung eines Heizungskanals zum Opfer gefallen und zum Anderen setzt sich eine Mulde wie diese mit der Zeit zu. Die jetzt bestehende Alternative ist ein leichte ( wir Mexikaner nennen ihn MATA BURRO (Eselstöter) = zu schnell fahrende Esel bleiben mit dem Aspuff dran hängen) Erhöhung quer über den Weg, an dem das Wasser gemütlich seinen Weg in die Drainage und dann in den Vorfluter findet.

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