Wir reinigen und trocknen Kürbiskerne

In unserer Ratgebersendung „Grüner Mittelfinger“ geht es heute darum, wie wir Kürbiskerne reinigen und trocknen.

Das Problem bei uns bestand immer darin, dass wir entweder Pflanzen von Bekannten oder Hybridsamen aus der Tüte hatten.
Dies schafft gewisse Abhängigkeiten, besonders ärgert mich das bei letzterem, denn auch die kleineren Saatgutfirmen gehören um drei Ecken den großen Konzernen und die sind eben nicht auf unser Wohl aus, sondern auf das der Aktionäre.

Also haben wir uns diesmal Hokkaido Saatgut bei den Ökos bestellt. Die Preise für 12 Kerne waren schon beträchtlich, aber es war ja eine Investition.

Damit sich die Investition auch mittelfristig rentiert und wir sie nicht nur verfrühstücken (wie unser BWL Professor immer meinte), wollen wir die Kerne nächste Jahr wieder nutzen, das geht normalerweise, wenn man keine Hybriden hat.
Bei uns standen auch keine anderen Kürbisse in der Nähe und so dürfte es auch keine Probleme mit der Sortenreinheit geben.

An die Tat!

Das Fruchtfleisch ins Töpfchen

kuerbiskerne trocknen kuerbis selber vermehren hokkaido  04kuerbiskerne trocknen kuerbis selber vermehren hokkaido  02kuerbiskerne trocknen kuerbis selber vermehren hokkaido  01kuerbiskerne trocknen kuerbis selber vermehren hokkaido  03

und die Kerne ins Wasser, 3 Tage stehen lassen, es kann etwas riechen, dann die Kerne reinigen, wir haben es sicherheitshalber gemacht wie hier, nämlich noch mal den Rührer vorsichtig reingehalten, dann ins Sieb und sauber gespült, danach zum Trocknen in die Baguetteform, so bekommen sie auch Luft von unten.

Sie fassen sich an wie Papier, sind aber immer noch schön prall, nichts geschrumpelt oder flach.

Jetzt in die Papiertüte und wie heißt es so schön:

Dunkel, kühl und trocken lagern!

In der nächsten Folge „ Kürbisse anziehen“…

…und noch eine Ankündigung zu unserer Sondersendung:
„Nacktschnecken töten – illegal und effektiv!“

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