Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel…

Wieder ein schönes Anschauungsobjekt für einen Wein, der seinen Zucker verbraucht hatte und dessen Hefe jetzt hungert und nicht so richtig weiß, wie weiter.

Sterben kann sie noch nicht, weil etwas Zucker ist noch da und der Alkoholgehalt ist noch nicht jenseits des Erträglichen.

Von außen kommt auch keiner und erlöst sie mit einem Schuss Alkohol oder Schwefel von ihrem Leiden und so darbt sie vor sich hin.
Im Rahmen des turnusmäßigen Abziehens der Weine, um sie vor dem Geschmack alter Hefe zu bewahren, wurde die Notsituation festgestellt und mit einem Kilo Zucker wieder behoben.

Jetzt wird wieder jeden Tag geschwenkt und die Hefe blubbert fröhlich vor sich hin und hat ihren zweiten Frühling.
…mit einer schönen Schaumkrone nach jedem Schütteln.

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